Meine Geschichte

Ich gehe meinen Weg

Für mich ist es wie ein Mantra, dass ich schon seit kindesalter gesagt bekommen habe, ich sei merkwürdig, verrückt oder "zu ehrlich".

Und das stimmt. Ich bin anders. Und war auch schon immer sensitiver in der Wahrnehmung als die Menschen, die mich umgeben. 

Mein Weg war auf den ersten Blick ganz klassisch: Schule, Studium der Technischen Kommunikation, Diplom – erfolgreich abgeschlossen. Während ich 12 Jahren als Technische Redakteurin (Dipl.-Ing.) und 3 Jahren Übersetzungsmanagerin tätig war, wusste ich jedoch die ganze Zeit: Das ist nicht alles.

Meine innere Stimme war immer da. Sie hat mich durch schicksalhafte Veränderungen begleitet, durch Umbrüche, durch Zeiten, in denen ich lernen durfte, mich selbst tiefer zu verstehen. Und sie hat mich immer wieder zu Themen geführt, die manche vorschnell als "esoterisch" abstempeln.

Für mich steckt darin jedoch etwas sehr Bodenständiges: eine Wahrheit hinter den Fassaden. Ich glaube nicht an Spaltung. Nicht an Schubladen. Nicht an "du bist dies" oder "du bist das". Mich haben Religion, Hautfarbe oder Berufsbezeichnungen nie interessiert, wenn es darum ging, einem Menschen wirklich zu begegnen.

Ich habe schon immer durch die Augen hindurch die Essenz gesehen – wie du im Kern bist. Und ich lass mich nicht von den Rollen und Masken ablenken die du allen zeigst.

Vieles durfte ich auf traurige Weise lernen, dass nicht jeder diese Essenz lebt. Dass viele Rollen übernehmen, Masken tragen, Schutzmechanismen entwickeln. Ich nehme mich dabei nicht raus. Auch ich ging den Weg, das war Teil des eigenen Prozesses. Mein Weg zurück zu mir – und gleichzeitig der Weg, mit meiner Gabe verantwortungsvoll umzugehen.

Denn ja: Ich lese in Menschen oft mehr, als sie zeigen möchten. Ich erkenne Muster, Spannungen, unausgesprochene Wahrheiten. Ich schaue hinter das, was gesagt wird – und höre auch das, was zwischen den Worten liegt.

Genau deshalb habe ich mich über Jahre immer intensiver mit psychologischen Themen beschäftigt: Körpersprache, Konfliktlösung, Kommunikation, zwischenmenschliche Dynamiken, Stress und Achtsamkeit. Irgendwann wurde aus diesem inneren Ruf ein klarer nächster Schritt – und ich habe eine Ausbildung zum Ganzheitlichen Life Coach gemacht. Daraus entstand auch die Bezeichnung meines Ansatzes: Holistic Life Mentoring. Weil ich den Menschen nicht nur "im Kopf" begleite. Wir sind mehr als Verstand. Mehr als Bedürfnisse. Mehr als Funktionieren. Wir tragen alle eine eigene Kraft in uns – und oft geht es im Leben genau darum, sie wieder zu erinnern.

Mit der Zeit wurde es für mich zu kontrastreich, meine Arbeit als Ingenieurin in der Technischen Dokumentation und diese zweite, tiefere Seite von mir parallel zu leben. Also habe ich mich entschieden: meiner Seelenstimme zu folgen. Ich habe meinen sicheren Job aufgegeben, weil ich heute mehr denn je daran glaube, dass Selbstkenntnis und innere Führung keine "Luxusthemen" sind – sondern die Basis für ein wirklich stimmiges Leben.

In meiner Zeit als technische Redakteurin habe ich mit mehreren namhaften Unternehmen gearbeitet und dabei gesehen, dass auch Organisationen einen echten Perspektivwechsel benötigen. Darum habe ich ergänzend eine private Weiterbildung zur Feel Good Managerin abgeschlossen. Mich hat schon lange die Frage beschäftigt, wie Unternehmenskultur wirklich nachhaltig besser werden kann.

Denn ich sehe wiederkehrende Muster: bei Mitarbeitenden, in Führungsstilen und in Systemen, die Menschen eher auslaugen als stärken. Genau hier setzt heute mein Blick an – menschliche, klare und lösungsorientierte Führung zu etablieren und die Stimmung im Unternehmen zu verbessern.

Meine Vielfalt an Interessen treibt mich bis heute an – aber vor allem ist es mein Wunsch, die Welt ein Stück heller zu machen. Werte wie Moral, Ethik, Menschlichkeit und echte Verbindung sind für mich nicht "nice to have", sondern essenziell. In einer Welt, die immer schneller, höher, weiter schreit, gehen diese Dinge oft verloren. Ich möchte dabei helfen, dass du wieder bei dir ankommst. Dass du nicht länger versuchst, der Gesellschaft zu gefallen – sondern wieder dir selbst.

Wenn du spürst, dass in dir mehr wartet, dann öffne ich dir gern den Raum, in dem du dich erinnern darfst.